Der Spätsommer ist modisch ein kleiner Scherzkeks. Morgens willst du einen Cardigan anziehen, mittags überlegst du, ob Sandalen nicht doch die bessere Wahl gewesen wären, und am Abend suchst du schon wieder nach einer Jacke. Gleichzeitig möchtest du die schönen Sommerteile noch gar nicht wegräumen. Genau da beginnen die besten Übergangslooks: Sie verbinden Leichtigkeit mit einer zusätzlichen Schicht, ohne dass du bereits wie im November angezogen bist.
Für stilvolle Spätsommer-Outfits brauchst du selten eine völlig neue Garderobe. Eine gute Jeans, ein Lieblingskleid, ein Cardigan und ein passender Blazer reichen als Ausgangspunkt. Wechsel Schuhe, spiele mit Materialien und achte auf die Tageszeiten, zu denen du unterwegs bist. Die folgenden fünfzehn Looks zeigen dir, wie du vorhandene Teile frisch kombinierst – mal entspannt für den Kaffee, mal elegant für ein Abendessen.

Leinenhose und weißes Hemd: der entspannte Klassiker

Die Temperaturen erinnern mittags noch an Sommer, morgens brauchst du aber schon eine Jacke? Genau dann funktioniert eine lockere Leinenhose mit einem weißen Hemd besonders gut. Steck die Vorderseite leicht in den Bund und kremple die Ärmel hoch. Ledersandalen machen das Outfit luftig, Loafer geben ihm einen etwas eleganteren Ton. In Creme, Sand und Hellblau wirkt die Kombination ruhig, ohne langweilig zu werden. Wer morgens nur fünf Minuten Zeit hat, findet darin einen erstaunlich zuverlässigen Begleiter.
Alltags-Realität
Die Hose sitzt, das Oberteil sitzt, und dann steht man zwanzig Minuten vor dem Schuhregal. Willkommen im Club.
Für die kühleren Stunden nimmst du einen dünnen Cardigan oder einen Blazer mit. Achte darauf, dass der Hemdstoff unter der zusätzlichen Schicht nicht zu stark knittert. Leinen darf natürlich seine charakteristischen Falten zeigen; das gehört zu seiner lässigen Ausstrahlung. Eine strukturierte Tasche sorgt für einen schönen Kontrast. Beim Schuhwechsel am Abend verändert sich das Outfit nahezu von allein. Aus dem gemütlichen Café-Look wird eine Kombination, die auch für ein spontanes Essen im Restaurant geeignet ist.
Blumenkleid mit Jeansjacke

Ein luftiges Blumenkleid muss nach den Sommerferien keineswegs im Schrank verschwinden. Mit einer Jeansjacke wird es sofort spätsommertauglich. Dazu passen saubere Sneaker oder flache Stiefeletten. Besonders schön sind Kleider mit einer dunkleren Grundfarbe, weil sie sich leichter mit warmen Herbsttönen kombinieren lassen. Wer einen schlichten Look bevorzugt, greift zu einem kleinen Blumenmuster. Die Kombination sieht nach einem entspannten Wochenendspaziergang aus, selbst wenn du nur kurz zum Supermarkt gehst.

Ist der Morgen kühl, zieh eine leichte Strickjacke unter die Jeansjacke oder tausche Sandalen gegen geschlossene Schuhe. Wichtig ist die Balance der Längen: Eine kürzere Jacke zeigt die Taille und lässt ein langes Kleid weniger voluminös wirken. Bei einem kürzeren Kleid darf die Jacke etwas länger sein. Eine Crossbody-Tasche hält die Hände frei. So funktioniert das Outfit für Besorgungen genauso wie für einen Ausflug ins Grüne.
Jeansrock, feiner Strick und Loafer

Der Jeansrock bleibt auch nach dem Hochsommer ein unkompliziertes Lieblingsstück. Kombiniere einen Midi-Jeansrock mit einem feinen, leichten Strickpullover und Loafern. Ein helles Oberteil frischt dunklen Denim auf; zu einem hellblauen Rock passt Bordeaux oder Schokoladenbraun. Wenn du magst, ergänze einen schmalen Gürtel. Dieser Look fühlt sich entspannt an und sieht trotzdem ordentlich genug für einen normalen Arbeitstag aus. Die wichtigste Voraussetzung ist ein Rock, in dem du bequem gehen kannst.

Gerade bei längeren Jeansröcken lohnt sich ein Blick auf den Schlitz. Er sollte genügend Bewegungsfreiheit bieten und im Sitzen nicht unangenehm aufgehen. Für warme Nachmittage wählst du einen Baumwollpullover statt eines dicken Wollmodells. Mit Sneakers wird der Look sportlicher, mit Stiefeletten schon ein wenig herbstlicher. Falls du weitere Ideen suchst, findest du in unserem Jeansrock-Guide zusätzliche Kombinationsmöglichkeiten für unterschiedliche Jahreszeiten.
Sommerkleid und kurzer Cardigan

Ein schlichtes Sommerkleid ist die perfekte Grundlage für einen Cardigan. Gerade ein hüftlanges Modell lässt die Proportionen ausgewogen erscheinen. Creme, Salbeigrün und ein sanftes Braun sind Farben, die vielen Kleidern gut stehen. Knöpfe die Strickjacke nur teilweise zu und trage flache Sandalen, solange das Wetter mitspielt. Wenn später Wolken aufziehen, sind Ballerinas eine bequeme Alternative. Die Kombination funktioniert auf Reisen besonders gut, weil beide Teile wenig Platz benötigen.
Wähle möglichst leichte Stoffe, die nicht aufeinander kleben. Baumwolle, Viskose oder feine Strickmischungen fühlen sich beim Temperaturwechsel oft angenehm an. Wenn das Kleid stark gemustert ist, darf der Cardigan einfarbig bleiben. Ein kleiner Anhänger oder schlichte Ohrringe reichen aus. So bekommt der Sommerlook eine herbstliche Note, ohne dass du gleich einen schweren Mantel aus dem Schrank holen musst.
Weite Jeans mit Tanktop und Blazer

Weite Jeans und ein schlichtes Tanktop sind eine einfache Sommeruniform. Sobald die Luft morgens frischer wird, kommt ein locker geschnittener Blazer dazu. Ein sandfarbener oder dunkelblauer Blazer wirkt gepflegt, ohne das Outfit zu streng zu machen. Weiße Sneaker geben ihm eine sportliche Note, Loafer funktionieren für den Alltag im Büro. Besonders schön ist eine Jeans, deren Saum sauber über dem Schuh endet und nicht bei jedem Schritt über den Boden schleift.

Beim Blazer lohnt sich die Passform an den Schultern. Er sollte geschlossen nicht spannen und offen eine ruhige Linie bilden. Wenn die Jeans sehr weit ist, schafft ein schmaleres Top einen guten Gegenpol. Eine kleine Tasche oder eine klassische Uhr ergänzt den Look. Du musst dafür nichts Besonderes kaufen, wenn du bereits Jeans und Blazer besitzt. Manchmal ist genau die Kombination der Teile neu, nicht eines der Kleidungsstücke.
Kurze Frage
Was trägst du an heißen Tagen am liebsten?
Die unkomplizierteste Lösung. Ein Gürtel oder ein schmaler Schnitt an der Taille gibt dem Ganzen Form.
Luftig und trotzdem gepflegt. Mit einem einfachen Top wirkt sie fast automatisch durchdacht.
Praktisch und schnell. Ein etwas längerer Schnitt wirkt in der Stadt meistens stimmiger.
Angenehm luftig. Ton in Ton mit den Schuhen wirkt die Beinlinie länger.
Satinrock mit T-Shirt und leichter Strickjacke

Ein fließender Satinrock wirkt mit einem einfachen T-Shirt überraschend alltagstauglich. Ergänze eine dünne Strickjacke, die du über die Schultern legst oder offen trägst. Das Wechselspiel zwischen glänzendem Rock und mattem Baumwollshirt macht den Look interessant. Weiße Sneaker passen dazu genauso wie elegante Ballerinas. Besonders stimmig wirken gedeckte Farben wie Champagner, Anthrazit oder warmes Braun. Das Outfit lässt sich morgens unkompliziert zusammenstellen und sieht trotzdem bewusst gewählt aus.
Damit sich der Rock nicht unangenehm am Körper abzeichnet, achte auf eine gute Passform und einen ausreichend blickdichten Stoff. Du kannst die Strickjacke am Nachmittag einfach in der Tasche verstauen. Für einen Abendtermin genügen kleine Ohrringe und ein Schuhwechsel. Der Trick liegt darin, den Satinrock nicht nur als festliches Teil zu betrachten. Gerade mit schlichten Basics wird er zu einem erstaunlich vielseitigen Bestandteil deiner Übergangsgarderobe.
Hemdblusenkleid und brauner Gürtel

Ein Hemdblusenkleid aus leichter Baumwolle oder Viskose ist ideal für wechselhafte Tage. Mit einem braunen Gürtel bekommt es eine erkennbare Taille und wirkt sofort angezogen. Für einen Spaziergang passen flache Sandalen, im September eher Loafer oder Stiefeletten. Trage das Kleid nach Lust geschlossen oder offen über einem Top und einer geraden Hose. Damit wird aus einem Kleid fast eine leichte Jacke. Das spart Platz auf Reisen und bringt Abwechslung in den Kleiderschrank.

Wenn du ein Muster wählst, halte Tasche und Schuhe eher ruhig. Ein einfarbiges Modell kann dagegen mit einem Tuch am Hals oder einer auffälligen Tasche kombiniert werden. Beachte auch den Stoff: Sehr dünne Sommermaterialien sind an kühlen Tagen weniger angenehm, selbst mit Gürtel. Eine leichte zusätzliche Schicht darunter kann helfen. Die Kombination wirkt am schönsten, wenn du dich natürlich bewegen kannst und nicht ständig die Knopfleiste kontrollieren musst.
Gestreiftes Shirt mit Stoffhose

Ein gestreiftes Shirt erinnert an Sommerurlaub, mit einer gut fallenden Stoffhose wird es alltagstauglich für den Spätsommer. Marineblau, Weiß und Beige ergeben eine zeitlose Mischung. Loafer oder einfache Ledersneaker vervollständigen das Outfit. Besonders schön ist eine Hose mit geradem Bein, zu der das leicht eingesteckte Shirt eine schöne Silhouette bildet. Eine kleine Umhängetasche lässt die Kombination entspannt wirken. Dieser Look ist ein Kandidat für Tage, an denen du garantiert nicht lange überlegen möchtest.

Bei stärker gestreiften Oberteilen darf die Jacke darüber schlicht bleiben. Ein leichter Trenchcoat ist eine gute Ergänzung, wenn Wind aufkommt. Achte beim Saum darauf, dass die Hose zu deinen Schuhen passt. Mit einem farbigen Tuch kannst du später einen kleinen Akzent setzen. Der Charme liegt in der Einfachheit: Die Teile müssen nicht neu sein, sie sollen gut sitzen und sich miteinander kombinieren lassen.
Maxirock mit schmalem Pullover

Ein langer, weich fallender Rock lässt sich mit einem schmaleren Strickpullover besonders schön kombinieren. So entsteht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Volumen des Rocks und dem Oberkörper. Zu einem gemusterten Rock wirkt ein unifarbener Pullover ruhig; bei einem schlichten Modell darf die Farbe kräftiger sein. Flache Stiefeletten oder Ballerinas passen dazu. Der Look ist gemütlich und trotzdem elegant genug für ein spätes Mittagessen mit Freunden.
Wenn es am Nachmittag warm wird, sollte der Pullover nicht zu dick sein. Feinstrick eignet sich deshalb besser als schwerer Winterstrick. Wer die Taille zeigen möchte, steckt die Vorderseite locker in den Bund. Ein kleiner Gürtel kann das unterstützen. Achte darauf, dass der Rocksaum beim Gehen nicht im Weg ist. Schon eine kleine Änderung der Länge kann aus einem gelegentlich getragenen Rock ein Lieblingsstück machen.
Bermudashorts und strukturierter Blazer

An wirklich warmen Tagen dürfen auch Bermudashorts noch einmal zum Einsatz kommen. Mit einem gut geschnittenen Blazer und einem schlichten Top entsteht ein moderner Look, der nicht nach Strandurlaub aussieht. Besonders schön sind Shorts aus Stoff statt sehr sportlichem Material. Kombiniere sie mit Loafern, schlichten Sandalen oder niedrigen Sneakern. Die Länge sollte bequem sein und dir gefallen. Ein etwas längerer Schnitt wirkt oft besonders entspannt.
Styling-Tipp
Leinen knittert immer. Das ist kein Fehler, sondern der Grund, warum es im Sommer so gut aussieht – man sollte es nur nicht wegzubügeln versuchen.

Für kühlere Morgen kannst du den Blazer schließen oder einen dünnen Schal ergänzen. Bei Shorts und Blazer in ähnlichen Farben entsteht ein ruhiges Set, das sich später auch getrennt tragen lässt. Wähle eine Tasche mit klarer Form, damit das Outfit nicht zu sportlich wirkt. Für formelle Büros ist der Look nicht immer geeignet; im Freizeitalltag und bei lockeren Treffen kann er eine interessante Alternative zur Jeans sein.
Dunkle Jeans mit heller Bluse

Eine dunkelblaue Jeans mit geradem Bein und eine helle Bluse sind ein verlässliches Team, wenn der Sommer langsam ausklingt. Die dunkle Waschung wirkt etwas ruhiger als stark verwaschener Denim. Du kannst die Bluse locker tragen, vorne leicht einstecken oder die Ärmel hochkrempeln. Braune Loafer und eine passende Tasche geben dem Outfit eine warme Note. Wer mag, ergänzt eine feine Kette. Der Look funktioniert für einen Stadtbummel ebenso wie für viele informelle Arbeitstage.
Damit die Bluse nicht zu streng wirkt, achte auf einen Stoff, der angenehm fällt. Ein wenig Struktur in Baumwolle oder Leinen bringt Leben hinein. Wenn der Tag kühler wird, passt ein dunkler Cardigan oder ein heller Trenchcoat darüber. Halte die Schuhe sauber und die Jeans auf der richtigen Länge. Oft entsteht Eleganz weniger durch komplizierte Kombinationen als durch gut sitzende Basics.
Übergangsjacke über einem Midikleid

Ein Midikleid kann sich im Spätsommer noch wunderbar tragen lassen, wenn du eine leichte Jacke ergänzt. Eine kurze Utility-Jacke, eine Denimjacke oder ein dünner Trenchcoat sind gute Kandidaten. Achte darauf, wie die Längen zusammenwirken. Eine kürzere Jacke zeigt mehr vom Kleid und wirkt oft besonders harmonisch. Dazu passen flache Schuhe oder Stiefeletten. Diese Kombination eignet sich gut für wechselhafte Tage, an denen du morgens frierst und nachmittags wieder die Sonne genießen kannst.

Bei einem gemusterten Kleid sollte die Jacke nicht zu viele weitere Details haben. Einfarbige Modelle lassen dem Kleid genügend Raum. Für den Abend kannst du die Jacke offen tragen und eine kleine Tasche ergänzen. Wähle Schuhe, die zum geplanten Weg passen. Wenn du den ganzen Tag unterwegs bist, ist ein bequemer flacher Schuh häufig die bessere Wahl als ein sehr hoher Absatz. Das Outfit soll schließlich Spaß machen und nicht zur Fußpflege-Ankündigung werden.
Ton-in-Ton in Creme und Sand

Cremefarbene Hose, beiger Pullover und eine sandfarbene Jacke ergeben einen ruhigen Übergangslook. Damit die Kombination nicht eintönig wirkt, darfst du mit Materialien spielen: Feinstrick neben Baumwolle, ein Ledergürtel zur Stoffhose oder eine leicht strukturierte Tasche. Die Farben müssen nicht exakt identisch sein. Gerade kleine Nuancen machen den Look lebendig. Braune Loafer oder weiße Sneaker passen gut dazu. Das Outfit wirkt gepflegt, ohne dass du morgens viel Zeit in die Planung investieren musst.
Der Trick ist, die verschiedenen hellen Töne bei Tageslicht zu prüfen. Manche Cremefarben sind sehr warm, andere deutlich kühler. Halte die Basis lieber bei zwei bis drei harmonischen Nuancen. Ein farbiges Tuch kann im Herbst einen Akzent setzen, ohne den gesamten Look zu verändern. Achte auf pflegeleichte Stoffe, wenn du viel unterwegs bist. So lässt sich ein heller Look auch im Alltag entspannt tragen.
Ein schlichter Jumpsuit mit Cardigan

Ein luftiger Jumpsuit aus weichem Stoff ist schnell angezogen und sieht mit einer kurzen Strickjacke gleich ein wenig spätsommerlicher aus. Besonders praktisch sind Modelle mit einer angenehmen Taille und genügend Bewegungsfreiheit. Sandalen funktionieren bei Wärme, geschlossene flache Schuhe bei kühlerem Wetter. Eine kleine Tasche ergänzt das Outfit. Weil der Jumpsuit bereits aus einem Stück besteht, brauchst du nur wenige Accessoires, um vollständig angezogen auszusehen.
Kurze Checkliste
Bevor du einen Duft kaufst

Beim Kauf solltest du unbedingt prüfen, wie leicht sich der Jumpsuit an- und ausziehen lässt. Was im Schaufenster großartig aussieht, sollte schließlich auch im Alltag funktionieren. Ein Cardigan in einer passenden neutralen Farbe macht den Look vielseitiger. Für besondere Anlässe kannst du Schmuck und elegante Schuhe ergänzen. So entsteht aus einem unkomplizierten Kleidungsstück eine Kombination, die du von spätsommerlichen Spaziergängen bis zum Abendessen tragen kannst.
Das kleine Schwarze mit leichter Jacke

Ein schlichtes schwarzes Kleid lässt sich im Spätsommer überraschend unterschiedlich stylen. Mit weißen Sneakern und einer Denimjacke wirkt es lässig; mit Ballerinas und einem feinen Cardigan etwas eleganter. Wenn das Kleid einen klaren Schnitt hat, kannst du die Accessoires nach Lust verändern. Eine braune Tasche bringt Wärme hinein, eine kleine goldfarbene Kette etwas Glanz. Besonders schön ist, dass du das Kleid auch in den kühleren Monaten weitertragen kannst.
Für den Übergang ist es sinnvoll, auf die Stoffstärke zu achten. Sehr dünne Trägerkleider benötigen möglicherweise eine zusätzliche Schicht, während ein Kleid mit kurzen Ärmeln oft schon mit einer Jacke auskommt. Wenn du mehrere schwarze Teile kombinierst, bringen unterschiedliche Materialien Tiefe hinein. Und an Tagen, an denen du nicht weißt, was du anziehen sollst, ist ein gutes schwarzes Kleid eine ausgesprochen geduldige Antwort.
Praktische Tipps für den Alltag
Drei einfache Regeln fürs Layering
Die erste Schicht sollte angenehm auf der Haut liegen. Darüber kommt je nach Temperatur ein Cardigan, Hemd oder leichter Blazer. Die äußere Schicht kannst du unterwegs ausziehen und über den Arm legen. Achte darauf, dass die Kleidung darunter nicht zu dick ist und die Ärmel bequem in die Jacke passen. Besonders schön wirkt der Übergang, wenn sich zwei Farben oder Materialien im Outfit wiederholen. So sieht der Look abgestimmt aus, auch wenn er aus ganz einfachen Basics besteht.
Welche Farben passen in den Spätsommer?
Neben klassischem Creme und Marine passen warme Sandtöne, Olivgrün, Rostrot und Bordeaux gut zur Übergangszeit. Du musst jedoch keine modische Herbstpalette übernehmen. Wähle lieber Farben, die du ohnehin gern trägst. Ein sommerliches Blau kann beispielsweise mit einer braunen Tasche und einem leichten Strickteil kombiniert werden. Unterschiedliche Stoffoberflächen verhindern, dass ein Ton-in-Ton-Look flach wirkt. Ein farbiger Schal ist der einfachste Test, wenn du erst einmal mit einer neuen Farbe experimentieren möchtest.
Diese Schuhe machen den Wechsel leichter
Weiße Sneaker, bequeme Loafer und flache Stiefeletten decken viele Spätsommer-Situationen ab. Sandalen dürfen bei warmem Wetter natürlich bleiben. Entscheidend ist, dass du den Weg und das Wetter berücksichtigst. Auf nassem Pflaster sind sichere Sohlen wichtiger als ein besonders hoher Absatz. Auch die Saumlänge verändert sich mit dem Schuh: Eine weite Hose sollte beim Gehen nicht auf dem Boden liegen. Probiere die Kombination deshalb immer mit den Schuhen an, die du tatsächlich tragen möchtest.
Häufige Fragen
Am einfachsten sind leichte Schichten: Top oder Shirt, darüber ein dünner Cardigan oder Blazer und eine Tasche, in der ein kleiner Schal Platz findet.
Sind Sandalen im September noch passend?
Natürlich, wenn Wetter und Anlass passen. Es gibt kein festes Kalenderdatum, ab dem du automatisch zu Stiefeln wechseln musst.
Wie macht man Sommerkleider herbsttauglich?
Mit Strickjacke, Jeansjacke, Blazer oder leichten Stiefeletten kannst du viele Sommerkleider länger tragen.
Lieber vermeiden
Das Fläschchen im Badezimmerfenster. Wärme und Licht verändern den Duft innerhalb weniger Monate merklich.
Besser: Dunkel und kühl lagern, am besten im Schrank. Der Originalkarton ist dafür überraschend gut geeignet.
Fazit
Der Spätsommer verlangt keine komplette Neuerfindung deines Stils. Häufig reicht ein einziges Teil, das du anders kombinierst. Probier zunächst drei dieser Looks mit Kleidung aus deinem Schrank. Wenn du für kühlere Tage weitere Inspiration suchst, findest du in unseren 25 Herbst-Outfit-Ideen viele zusätzliche Kombinationen. Bis dahin darfst du die letzten warmen Sonnenstunden gerne noch auskosten – mit Cardigan in der Tasche.















































